Das Schauspiel Stuttgart, eines der renommiertesten Ensembles im Land, sucht gerade eine neue Bleibe. Und das, obwohl das Theater doch gerade für viel Geld renoviert wurde. Doch die Sanierung missglückte und entwickelt sich nun zur Tragödie in mehreren Akten.
"Sparen bis die Polizei kommt" - dies scheint das Motto der Karlsruher Polizei zu sein. Um den strengen Sparplan einhalten zu können müssen die Polizisten auch schon mal auf ihren Dienstwagen verzichten und zu Fuß auf Streife gehen.
Zwei menschliche Leichenpaare beim Sex, vor den Augen von tausenden von Zuschauern. Der Heidelberger Plastinator Gunther von Hagens zeigt das in der neuesten Variante seiner Ausstellung "Körperwelten - der Zyklus des Lebens": Was schon in Berlin und - begleitet von Protesten - in Augsburg zu sehen war, ist ab Juni auch in Ludwigsburg ausgestellt.
Am 3. August beginnen die elften Nibelungen-Festspiele in Worms. Dort wird es in diesem Jahr hochpolitisch zugehen, denn Intendant Dieter Wedel greift auf das Vorjahresstück "Das Vermögen des Herrn Süß" zurück und kombiniert es mit aktuellen Themen.
Zehn Jahre nach Aufnahme des Oberen Mittelrheintals in die Liste des UNESCO-Welterbes soll ein Masterplan helfen, die Region weiterzuentwickeln. Der Plan soll von Bürgern, Wirtschaft und Politik gemeinsam erarbeitet werden.
Die Zeit des Wartens hat ein Ende: Nach 16 Jahren ist der "Heilige Rock" nun für 31 Tage im Trierer Dom zu besichtigen. Gläubige aus Deutschland und aus aller Welt pilgern in die Bischofsstadt, um einen Blick auf die heilige Reliquie zu werfen.
Zum Eröffnungswochenende der Heilig-Rock-Wallfahrt sind deutlich weniger Pilger gekommen als zur letzten Wallfahrt 1996. Nach Angaben des Bistums Trier besuchten bisher rund 35.000 Menschen die Stadt - im gleichen Zeitraum vor 16 Jahren waren es mehr als 90.000.
Zur Heilig-Rock-Wallfahrt in Trier haben sich bislang knapp 120.000 Pilger angemeldet. Dies sei kurz vor Beginn "ein sehr hoffnungsvolles Zeichen für die Annahme der Wallfahrt", sagte Wallfahrtsleiter Georg Bätzing am Dienstag. Von insgesamt 960 Gruppen auf der Liste kommen 65 aus dem Ausland.
Eine Fahrt beim "Fest der fliegenden Brücke" über den Rhein zwischen St. Goar und St. Goarshausen kostete zu Zeiten des Landgraf von Hessen ein Ei. Am Ostermontag zahlten Fußgänger nur einen Euro. Das Geld kommt sozialen Einrichtungen zu Gute.
In Rheinland-Pfalz ist erstmals seit Mitte des 19. Jahrhunderts wieder ein wildlebender Wolf gesehen worden. Nach Angaben des Umweltschutzverbands NABU hat ein Wanderer das Tier Ende Februar in der Nähe der Westerwald-Ortschaft Steimel im Landkreis Neuwied fotografiert.
In der Pfalz hat die Spargelernte begonnen. Die Experten des Dienstleitungszentrums ländlicher Raum (DLR) erwarten eine gute Qualität. Durch den kalten Winter und das warme Frühlingswetter sprieße der Spargel besonders gut und habe viel Kraft.